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Während ich die Klischees im Horrorbereich immer sehr witzig finde, habe ich von denen im Fantasybereich regelrecht die Nase voll!
Ich glaube, ich krieg langsam 'nen "Fantasyklischee-Koller"!
)
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Bernhard Nowak« (2. Juni 2009, 23:25)
Zitat
"Die Sprache ist häufig archaisierend und die ideologische Prämisse wirkt, wie bei manch anderem Fantasy-Autor, faschistoid."
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Zitat
Mythen sind insofern tatsächlich "faschistoid", als sie meistens einem Umfeld entspringen, das einen starken Herrscher propagiert.
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Also lasst mal die Kirche im Dorf, ja!? Aber einige hier sind ja Weltmeister darin alles und jeden vorzuverurteilen, bedenklich zu finden und zensieren zu wollen. Ich bin es mittlerweile auch leid meine Zeit damit zu verschwenden es hier lang und breit zu erklären, denn wenn jemand unbedingt glauben will, dass man durch Phantasie zum Faschisten wird, dann sei's drum. Ich habe besseres zutun!
) Aber spätestens seit "Beowulf" weiß man ja, dass Helden nicht mit dem Kopf denken, weshalb der Denkprozess an sich ohnehin immer etwas schwerzufallen scheint.

Wenn ich wörtlich nehmen würde, was ihr schreibt, dann würde das wohl bedeuten, dass alle, die sich für Fantasy interessieren (nur so nebenbei: Fantasy ist nicht gleich Fantasy!) alles was an der Waffel haben und am liebsten eine faschistische Diktatur errichten würden.Also lasst mal die Kirche im Dorf, ja!? Aber einige hier sind ja Weltmeister darin alles und jeden vorzuverurteilen, bedenklich zu finden und zensieren zu wollen. Ich bin es mittlerweile auch leid meine Zeit damit zu verschwenden es hier lang und breit zu erklären, denn wenn jemand unbedingt glauben will, dass man durch Phantasie zum Faschisten wird, dann sei's drum. Ich habe besseres zutun!
jup nachdem ich zurzeit Jungs Archetypen durchkau - grade in der Fantasy-Literatur kommen sie genauso wie in Mythen und Märchen besonders augenfällig zum Vorschein
Zitat
Ich denke, der faschistoide Touch von Fantasy entsteht durch das gewollt einfache Feindbild. Sobald die Leser z.B. Orks als empfindungsfähige, soziale Wesen sehen würden, empfänden sie automatisch Mitgefühl für sie. Aber genau DAS ist ja nicht gewünscht in Fantasy, weil das Böse eben per Definition der Feind ist.
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Hm, was ihr als faschistoiden Touch bezeichnet würde ich als Projektion des Schattens benennnen.
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(Am besten gleich auf den Index damit!)
Zitat
Dann hoffe ich für dich, dass du dich nie mit den Märchen der Gebrüder Grimm näher befasst hast.
Zitat
Ihr kritisiert die Low bzw. High Fantasy.
Zitat
Meist meinen die Leute dann man solle doch endlich erwachsen werden und sich mit "richtigen Themen" beschäftigen.
Zitat
Im Grunde beschäftigen sich Fantasygeschichten mehr mit der aktuellen Gesellschaft als das zigste Sachbuch über die armen Frauen im Irak, die sich bei lebendigem leib verbrennen oder das zigste Buch über die armen, leideneden Juden im 2. Weltkrieg.
Zitat
dann bin ich mit guten Gewissen Antisemitist
Zitat
Was sagen diese Fachbücher über die größte Plage der Menschheit (der Krieg, den wird heute nicht einmal mehr öffentlich Krieg nennen dürfen, weil es sich ja schließlich um Friedensmissionen handelt - Frieden mit der Schwertspitze vorran!) denn mehr über unsere Welt aus als ein Fantsybuch? Warum ist es so verdammt verachtenswert für Intelektuelle sich mit Fantasy abzugeben. Glauben sie, es bricht ihnen ein Zacken aus der Krone, wenn plötzlich jemand feststellt, dass selbst sie Phantasie haben?
